Fußwallfahrt Hofstetten zu unserer Lieben Frau von Wemding am 25. Mai 2019

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Gruppenfoto 2019 vor der Basilika in Wemding

► Fotos von der Wallfahrt 2019

► weitere Fotos von Erwin Mayer

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Die 27. Hofstettener Fußwallfahrt in diesem Jahr mit Rekordbeteiligung
Die wohl längste Eintageswallfahrt Bayerns war auch dieses Jahr wieder ein großes Erlebnis für alle Beteiligten. „Gott muss ein Fußwallfahrer sein! Wie sonst ist es zu erklären, dass die Hofstettener Fußwallfahrer alljährlich so ein schönes Wetter haben, wenn sie sich auf den Weg nach Wemding machen und jede Regenwolke macht einen großen Bogen". Es war einfach schön", so umschrieb Anton Brandl nach der Ankunft bei seiner Schlussansprache vor über 80 Teilnehmern die traumhaften Erinnerungen und bleibenden Eindrücke der 27. Fußwallfahrt von Hofstetten nach Wemding.

Am Samstag, 25. Mai 2019, morgens um 4:00 Uhr war es wieder mal so weit. Zum 27. Mal machten sich Fußwallfahrer von der Mariensäule in Hofstetten auf den Weg ins 57 Km entfernte Wemding. Pünktlich um 4:00 Uhr schickte der Vorbeter Anton Brandl die große Gruppe in geordneter Aufstellung auf den Weg. Kurz vor Pietenfeld ist die Dunkelheit gewichen und die ersten Sonnenstrahlen wärmten den Rücken der Wallfahrer im kühlen Wind. Und die Vögel zwitscherten lustig ihr Morgenlied. Am Eichstätter Fliegerberg vorbei durch die wunderschön sprießenden Buchenwälder im Morgenlicht erreichten die Fußwallfahrer nach 14 Km die erste Etappe, Wasserzell.


1. Pause
Das Versorgungsteam unter der bewährten Organisation von Franz Lindner und Peter Heinrich hatte bereits Tische und Bänke aufgebaut und servierten Weißwürste, frische Brezen, Kaffee und Kuchen. Jeder was er gerne will. Denn die Hofstettener Fußwallfahrt bietet so einiges an „Wallfahrerkulinaritäten“ da finden die Wallfahrer auch mal Gummibären oder Schokolade. Nach 27 Jahren weiß das Versorgungsteam genau was die Wallfahrer brauchen. Nach der kurzen Pause ging es dann weiter durch das Rindertal und dem Saupark über Konstein bis zu dem Wielandshöfen. Ein kurzer Schluck, eine Banane oder ein Apfel und weiter geht es über das Bäckertal in Richtung Ensfeld.


. Pause in Ensfeld
Das Jugendhaus in Ensfeld war die zweite Station, wo sich die Fußwallfahrer im Freien zwischen Kirche und Jugendhaus zur Halbzeit stärken und ausruhen konnten. Die gute Seele des Hauses, die Haushälterin hatte das Jugendhaus schon für die Hofstettener Fußwallfahrer vorbereitet. Die Hälfte der Strecke war geschafft und es gab nun das „Mittagessen“, selbstverständlich mit einer warmen Kartoffel- und Nudelsuppe. Das eine oder andere Wehwehchen, das sich angedeutet hatte, wurde mit bewährten Mitteln behandelt und eingedämmt, wobei jeder Wallfahrer da seine eigenen Erfahrungen hat.

Weiter ging es nach der Mittagspause durch den Wald nach Rögling und es war mittlerweile sehr warm und schwül geworden. Bis dahin wurde natürlich wieder gebetet, gesungen und zum ersten Mal gab es nun vor der Pause am Berg einen Schweigemarsch zum Nachdenken und Besinnen. In Rögling wurden kurz Getränke aufgenommen und die Wallfahrt ging nun in der warmen und etwas schwülen Mittagssonne auf freiem Gelände weiter nach Warching. Da in Warching ein Baugebiet erschlossen wurde musste ein Umweg von ca. 500m durch das Dorf gemacht werden. Ein paar hundert Meter blanker Schotter war alles andere als angenehm zu gehen und kräftig gestaubt hat es auch noch.


3. Pause in Monheim
Die Stadt Monheim war in Sicht und die Wallfahrer freuten sich schon auf die letzte Pause. Aber auch in Monheim gab es wieder eine Baustelle die Fußwallfahrer erhielten eine neue Prüfung. Bedingt durch eine Umleitung der Autofahrer auf den letzten 300 Metern mussten sich die Wallfahrer die Straße mit vielen Autos. Leider sind nicht alle Autofahrer gegenüber Wallfahrergruppen einsichtig und gefährden sie häufig durch ihre waghalsige Fahrweise. Es ging Gott sei Dank alles gut und die Gruppe erreichte den Bauernhof von Franz Wagner, die Dauerherberge zum Schutz vor Regen oder Hitze für die Hofstettener Fußwallfahrer. Franz Wagner begrüßte die Wallfahrergruppe persönlich mit seiner Frau und stellte uns wieder sein Areal incl. Toiletten für die Pause zur Verfügung. In Monheim kamen noch einige Wallfahrer hinzu um die letzte Teilstrecke von ca. 15 km zu bewältigen, wodurch die Gruppe nun auf über 80 Teilnehmer angewachsen ist. Ein stattlicher Zug setzte sich in Bewegung und auf den letzten Kilometern ist es üblich, dass Brigitte Brandl Geschichten aus dem Leben für die Wallfahrer erzählt. Auch in diesem Jahr ist ihr dies wieder bestens gelungen und hat so manchen Wallfahrer schmunzelnd zum Nachdenken angeregt, schildern diese Geschichten doch bildhaft das tägliche Leben. In Wemding werden die letzten Kilometer über den „Trimm Dich Pfad“ den Berg herunter gegangen, wo auf dem Volksfestplatz nun die Hofstettener Wallfahrerfahne aufgenommen wurde. Zusammen mit dem Kreuz der St. Nikolauskirche von Hofstetten ging es die letzten 2 Kilometer bis zur Wallfahrtsbasilika „Maria Brünnlein, zu unserer Lieben Frau von Wemding“. Wallfahrtsrektor Norbert Traub nahm die Gruppe kurz vor der Kirche in Empfang und begleitete sie im gemeinsamen Gebet bis zur Basilika.


Feierliche Andacht in Wemding
Nach einem feierlichen Einzug in die Wallfahrtsbasilika wurde eine kurze Andacht gefeiert. Wallfahrtsrektor Norbert Traub begrüßte die Hofstettener Fußwallfahrer betont freundlich und überreichte noch Urkunden an die Teilnehmer für 10-malige und 15-malige Teilnahme an der Fußwallfahrt. Anschließend bekamen alle Fußwallfahrer das obligatorische Wallfahrerbildchen. Die Teilnehmer versorgten sich noch mit einem Gläschen hl. Wasser vom „Maria Brünnlein“ und nach dem Gruppenfoto vor der Basilika ging es mit dem Bus und den Autos wieder nach Hause nach Hofstetten wo einige noch zum Umtrunk und Brotzeit im Gasthaus Einkehr hielten.


Für langjährige Teilnahmen geehrte Fußwallfahrer.
vlnr

Simone Heinrich, 10 Jahre
Daniel Geyer, 15 Jahre
Karl Pöppel, 10 Jahre
Xaver Nißl, 10 Jahre
Gabi Böhm, 10 Jahre
Die beiden Kinder hielten für das Foto die Wallfahrerkreuze. Sie waren heuer zum ersten Mal selber dabei.

Unsere Wallfahrerfahne.

Unten die beiden Seiten unserer Fahne, die wir am 17. März 2012 feierlich geweiht haben. Sie begleitet alljährlich die Fußwallfahrer auf ihrem Weg von Hofstetten im Kreis Eichstätt nach Wemding und wird beim Einzung in die Basilika von Wemding feierlich getragen.



Unsere Wallfahrerfahne, geweiht 2012


pfBilder von unserer Fahnenweihe am 17.März 2012

Gesamtstrecke der Fußwallfahrt von Hofstetten nach Wemdingstrecke
zum Vergrößern auf das Bild klicken (2942x552 - 2,7 MB)

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